Den "heiligen" Kühen in Indien geht es schlecht.
Wir kümmern uns um sie...

Care for Cows Vrindavan - Das Kuhasyl -

Viel ist nicht mehr zu erkennen, von der "Heiligkeit" dieser Tiere. Schon als Kalb werden sie auf die Strasse geworfen, damit man mehr Milch für sich selber hat. Vor allem die Bullen haben es schwer. Durch Traktore verdrängt sind sie zur Last geworden, die man "entsorgt", so schnell wie möglich. Aber auch Kühe, die keine Milch mehr bringen, werden einfach dem Schicksal überlassen.
Care for Cows Vrindavan nimmt sich all der Kälber, Kühe und Bullen an, die niemand mehr will. Tiere die auf der Strasse leben, ausgestossen, oftmals krank oder verletzt. Sie fristen einen täglichen Kampf ums Überleben. CfC hat sich zum gesetzt, sich um genau diese Tiere zu kümmern, sie zu pflegen und zu füttern. Ihnen die Fürsorge zukommen zu lassen, die sie verdienen. Wir beschützen sie auch vor der immer dreister agierenden Fleischmafia, die in Goshallas einbrechen, oder nachts Tiere einsammeln und sie unter brutalsten Bedingenden ins Schlachthaus bringen.
Aufgrund des rapiden Wachstums der Städte, Verkehr und Landwirtschaft, werden die Lebensräume der "frei" lebenden Kühe immer kleiner. So kämpfen sie tagtäglich mit Hunden und Schweinen um das Futter. Man kann sich leicht vorstellen, dass die Kälbchen es am schwersten haben, da sie zusätzlich auch gegen die ausgewachsenen Kühe und Bullen ankämpfen müssen. Im Winter bedeutet dies den Tod hundeter junger Kälber nur schon in der Umgebung von Vrindavan. Wie wenn es nicht schon genug wäre, so werden auch die Autofahrer immer rücksichtsloser und fahren den auf der Strasse schlafenden Kühen über die Beine, oder rammen sie von der Seite. Natürlich kümmert sich dann niemand um die verunfallten Tiere und so bleiben sie auf der Srasse liegen, bis sie sterben. Oft werden die wehrlosen Kälber von Hunden zerfleischt, oder die Krähen machen sich über sie her. Und das im Land der heiligen Kühe.
Es ist offensichtlich und zunehmend dringlicher die Tiere von der Strasse zu holen, bevor sie verunfallen, bevor sie krank werden und vor allem, bevor sie von der Fleischmafia verschleppt werden. Gerade Letzteres ist in gravierendem Ausmass angewachsen.

 
Bhumi vorher Bhumi nur 3 Monate später;
heute ist sie stolze Mutter von ...
  ... Dwaraka, einem sehr kräftigen Kalb
 
 
Kamal vorher mit 2 gebrochenen Beinen Kamal nachher


Ganz klein begann alles.... Mit dem Füttern einzelner Kühe vor der Haustüre von Kurma Rupa. Es tat ihm weh mitansehen zu müssen, wie sie jeden Tag ums Futter kämpfen mussten. Natürlich blieb es nicht bei den paar Kühen und so kam es, dass ein Nachbar sein leeres Grundstück im Hinterhof als "Stall" zur Verfügung stellte. Bald kamen auch kranke, oder verletzte Tiere und Kurma fing an sie zu pflegen. Er behielt sie dann im Stall, damit sie sich richtig erholen konnten.
Wie hat alles angefangen ?

Als ich ihn 2002 kennen lernte, hatte er ca. 15 Tiere und Krishna, einen Prachtsbullen, der seine Rente bei ihm antrat. Im Sommer 2003, als ich für 3 Monate mithalf, waren es bereits über 60 Tiere. Food for Life Vrindavan stellte ein schönes Grundstück zur Verfügung und hatte auch einen Stall gebaut. Sie unterstützten das Projekt und waren glücklich, dass sich endlich jemand um die kranken und ausgesetzten Tiere von und um Vrindavan kümmerte. Es entstand eine enge Zusammenarbeit mit FFLV, was mich veranlasste Food for Life Vrindavan (Schweiz) als eigenen Verein, zur Unterstützung dieser beiden Projekte zu gründen. Seither sind viele inspirierende und schöne Jahre vergangen und die Goshalla ist gewachsen. Viele Tiere konnten gerettet werden, aber auch viele konnten nur in den Tod begleitet werden. Plastik, Unfälle und Seuchen lassen ihnen wenig Chance. Es wurde uns zusehends klar, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben. Es gibt noch viele Kühe, Kälber und Bullen, die den Gefahren der Strasse ausgesetzt sind. Immer mehr Autos kommen, immer weniger Futter ist frei zugänglich. Heute haben wir ca. 400 Tiere und mit ihrer Hilfe können wir weitere von der Strasse holen.
Seit dieser Zeit reiste ich praktisch jährlich und auf eigene Kosten nach Vrindavan, um wiederum vor Ort mitzuhelfen. Es macht auch sehr viel Freude, all den Interessierten, die die Goshalla von Care for Cows besuchen, herum zu führen und ihnen alles zu zeigen und zu erklären. Es gibt sehr viele spannende Schicksale zu erzählen. Ausserdem gibt nichts schöneres als den Hals eines Kalbes oder einer Kuh zu streicheln. Man sagt, es lässt einem das Herz schmelzen wie Butter an der Sonne.
Versuchen sie es Selbst :-) Besucher sind jederzeit willkommen und so können sie sich auch von der Qualität dieser Organisation selber überzeugen.
Weitere Informationen können sie auf der Original-HomePage von "Care for Cows" careforcows.org erfahren (in Englisch). Übrigens gibt es dort auf der Homepage jeden Monat einen unglaublich schön gestalteten Newsletter zu lesen. Er berichtet über die Aktivitäten, Neuzugänge und was sonst so alles Läuft. Im Februar 2010 erschien bereits die 50igste Ausgabe in Folge.


Was zu Beginn mit der Versorgung einzelner Kühe begonnen hat, wuchs in der Zwischenzeit zu einer ansehnlichen Goshalla an, die im Moment knapp 300 Kühe umfasst. Um jedoch nicht einfach gedankenlos Kühe anzuhäufen und "nur" um deren Versorgung zu schauen wurde auch begonnen, diese wieder aktiv und nutzvoll einzusetzen. So wird auch versucht die lokale Bevölkerung wieder für den Kuhschutz zu sensibilisieren, indem diese Art von Kuhschutz, "Gosadan" als Pilotprojekt für andere Orte geschaffen wird.

Bull-power, the way to ride :-)
Seit 2002 arbeitet CfC sehr eng mit Food for Life Vrindavan (FFLV) zusammen und bis 2006 war es; offizielles Teil-Projekt von FFLV. Aufgrund des schnellen Wachstum trennte sich CfC dann finanziell und ist heute ein eigenständiger Trust. Die enge Zusammenarbeit und die Sym-biose hingegen sind geblieben. So sind es CfC-Bullen, die 5 Schulbusse der Sandipani Muni Schule betreiben (zwei weitere sind im Bau) und der Kuhdung wird auf der FFLV-Biofram zu Wurmkompost verarbeitet. Seit neustem wird auch geräucherter Paneer (Frischkäse) im FFL-Shop angeboten. Ein weiteres Projekt war die Stromproduktion, mittels Generatoren, die von Bullen betrieben wurden. Leider waren die Getriebe nicht ausreichend dimensioniert und das Ganze musste auf Eis gelegt werden, da die Zulieferfirma nichts besseres liefern kann.
Weitere Projekte zur "Nützlichkeit" und zum Schutz der Kühe sind geplant. z.B. Biogasproduktion Die Produktion von Produkten aus Kuhurin wie Insektizide, Mückensprays, oder Seifen werden zwischendurch immer mal wieder produziert. So wie auch Räucherstäbchen, die inzwischen sogar bis nach Australien exportiert werden.

Bitte helfen Sie mit:
Schon mit einer kleinen Spende erreichen Sie sehr viel. Übernehen Sie die Patenschaft eines Kalbes, einer Kuh oder eines Bullen. Mit monatlich Fr. 40.- sind Sie dabei, das Leben dieser bemerkenswerten Tiere grundlegend zu verändern. Lassen Sie sich von der Dankbarkeit der Kühe überraschen. Viele Tiere können dank Eurer Hilfe gerettet werden. Natürlich werden auch einmalige Spenden gerne angenommen.

Weiteres über Spenden finden Sie hier

Wenn Sie mehr wissen möchten über "Care for Cows" nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

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Care for Cows - bei "Food for Life Vrindavan" finden Sie hier.
Care for Cows original Webseite in Englisch finden sie unter: CareforCows.org.